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Waldspaziergang-24

Gleich am Morgen bin ich in den Wald spaziert. Die Vögel zwitscherten alle schon laut von den Bäumen. Vom Wege ab, in den Wald hinein - auf dem weichen Waldboden zu gehen ist herrlich! Hier ein Baum und da ein Baum, groß - klein - glatte Rinde - rauhe Rinde. So viele Eindrücke hat man hier. Immer wieder entdecke ich etwas Neues. Ein Baumstumpf, der mit Moos überzogen ist, erscheint mir so, als ob der Waldboden den Stumpf verschlingt und ihn wieder zu sich holt.  Als Nächstes sah ich Klee am Boden, einen kleinen Pilz am Wegesrand und riesige Bäume, die hoch hinauswachsen. Heute habe ich gleich dreimal "Herzen" gesehen. Auf dem Boden und an der Baumrinde. Schnecken sind mir auch ins Auge gestochen.

 

Tja, Krafttier Schnecke: Eile mit Weile - haste nicht. Es braucht alles seine Zeit und es gilt inne zu halten. Sich in seinem Haus in regelmäßigen Abständen verkriechen und mit neuen Kenntnissen den Weg in der Aufwärtsspirale weitergehen.

 

In der Nacht zuvor hatte es geregnet. Die Luft war herrlich frisch und klar und die Farben im Wald sehr kräftig und die Pflanzen noch nass. Diese Ruhe und Einsamkeit im Wald gefällt mir. Hier kann ich meine Seele baumeln lassen und mich treiben lassen von den Gedanken. Ich gehe dorthin, wo es mich hinzieht. Beim Zurückgehen bin ich an einem Baum vorbeigekommen mit einer Schnecke am Baumstamm. Zuerst ging ich vorbei, doch dann zog es mich wieder zurück. Ich musste unbedingt ein Foto davon machen. Das ist Intuition. Für mich ist wichtig, darauf zu hören. Zuhause, beim Bilder sortieren, habe ich gesehen, dass gerade bei diesem Foto mit der Schnecke zwei Herzen ineinander drauf sind. Das hatte ich beim Fotografieren gar nicht gesehen, aber.....INTUITION.

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